Uganda – Ugandas Präsident Yoweri Museveni will FGM in Uganda verbieten. Wie eine Sprecherin ankündigte, soll ein neues Gesetz FGM zu einer Straftat machen, und sogar die Hinrichtung von Beschneidern verlangen, sollte ein Opfer von FGM als Folge der Beschneidung sterben.
Amnesty International reagierte auf diese Ankündigung mit der Meldung, man unterstütze zwar den Versuch, FGM in Uganda zu verbieten, sei aber grundsätzlich gegen die Todesstrafe. Allerdings sei die Umsetzung des Gesetzes fraglich, da Uganda bisher eher “gemischte Resultate” in der Umsetzung von Frauenrechten vorzuweisen habe.
Um die finanzielle Motivation der Beschneidungen zu reduzieren, sieht Musevenis Plan eine kompensation der Beschneider vor, bis diese eine andere Tätogkeit gefunden haben.
Quelle: cnn.com



