Kenia – UN Mitarbeiter, Ärzte und Repräsentanten des Gesundheitsministeriums Kenias beraten zur Zeit in Nairobi über Möglichkeiten, mit dem gefährlichen Trend der “medicalisation of FGM” umzugehen. In Kenia, wo die Beschneidung von Minderjährigen seit 2001 verboten ist, werden immer mehr Beschneidungen von Ärzten anstelle von Religionsführern vorgenommen. Dieser Trend führt laut UNICEF Beraterin Margie de Monchy zu einer ungerechtfertigten Legitimisierung der Praxis. Die negativen Langzeitfolgen der Vesrtümmelung blieben bestehen, auch wenn sie von einem Arzt durchgeführt wird, so de Monchy.
Quelle: Daily Nation Kenia



