Frauenorganisationen im Sudan haben eine kreative Art der FGM-Bekämpfung entwickelt. Neben Aufklärungsarbeit mit Hebammen, die auch die Beschneidungen an den Mädchen vornehmen, werden Henna Künstlerinnen ausgebildet, über bestimmte Muster die Ablehnung von FGM zu kommunizieren. Da der Kontakt mit Henna Künstlerinnen häufig ist, können diese werdende Mütter an Hebammen verweisen, die keine Verstümmelungen durchführen. Bestimmte Zeichen und Muster signalisieren der Hebamme den Wunsch der Mutter, wenn diese Angst hat sich offen gegen eine Verstümmelung auszusprechen.
Viele Mütter fürchten sich davor, sich offen gegen FGM auszusprechen, da dies im Sudan immer noch als Gutheißung von Promiskuität und Untreue angesehen wird.
Quelle: Huffington Post



