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Skandinavien geht offensiv gegen FGM vor

FGM wird auch in Europa praktiziert, vor allem unter Immigranten aus Ländern, in denen diese Praxis eine lange Tradition hat. Die Regierungen von Dänemark, Schweden un Norwegen gehen nun mit strikten Gesetzen und einer harten Umsetzung gegen diese Problem vor. Einer der wichtigsten Aspekte ist hierbei das Verbot von FGM, auch wenn es im Ausland durchgeführt wird.

Ein schwedisches Gericht verurteilte dieses Jahr eine somalische Mutter zu Schmerzensgeldzahlungen an ihre Tochter. Das in Schweden geborene Mädchen war im Alter von 11 Jahren von ihrer Mutter nach Somalia gebracht und dort beschnitten worden.

Ein dänisches Gericht verurteilte vor kurzen eine Mutter aus Erithrea zu 2,5 Jahren Gefängnis, nachdem diese ihre 10- und 12-jährigen Töchter bei einer Reise in den Sudan im Jahr 2003 bescheiden lassen hatte. Die beiden Töchter hatte andere Erwachsene alarmiert, als ihre Mutter eine weitere Reise zu diesem Zweck mit der jüngsten Tochter plante.

In Norwegen werden Immigranten aus Ländern, in denen die FGM Rate bei 30 % oder mehr liegt, kostenlose Untersuchungen der Töchter angeboten. Bei Ablehnung durch die Eltern wird die Einwanderungsbehörde informiert.

Strenge Gesetze sind zwar notwendig um FGM in Europa bekämpfen zu können, so einige NGOs, genau so wichtig seinen allerdings Aufklärungskampagnen in den betroffenen Communities.

Quelle: fgmnetwork.org

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