Die ugandische Polizei will in Zukunft härter gegen Verstöße gegen das gesetzliche Verbot weiblicher Genitalverstümmlung vorgehen, so eine Sprecherin der Polizei, Judith Nabakooba. FGM ist in Uganda noch immer weit verbreitet.
Laut Nabakooba rechtfertigen viele Eltern die Verstümmelung ihrer Töchter damit, dass FGM die Treue in der Ehe garantiere. Tatsächlich sei der Hauptgrund jedoch finanziell, da noch immer beschnittene Mädchen leicht als Ehefrauen zu verkaufen sind. Es ist üblich, Töchter früh aus der Schule zu nehmen um sie verstümmeln zu lassen und anschließend gegen Kühe einzutauschen, so die Sprecherin.
Quelle: Uganda Pulse



