Wie die NGO WADI berichtet, hat es in den vergangenen fünf Jahren keine entscheidende Verbesserung bezüglich FGM in Kurdistan gegeben. Trotz des Versprechens der regionalen Regierung in Kurdistan im Jahre 2005, FGM abzuschaffen und damit ein Beispiel für die anderen Staaten im Nahen Osten zu setzen, stehen alle begonnenen Initiativen der Regierung zum heutigen Tag still.
Unterstützt wird der Kampf gegen FGM in Kurdistan hauptsächlich von ausländischen Institutionen wie der Niederländischen Botschaft und dem Britischen Konsulat sowie von den privaten Medien und Gruppen von engagierten Ärzten.
Laut einer Erhebung von 2009 liegt die Rate der von FGM betroffenen Frauen in Kurdistan je nach Region zwischen 65 und 97 %.
Quelle: WADI e.V.



