Den Haag – Die niederländische Gesundheitsministerin Jet Bussemaker ernannte im Rahmen einer internationalen Konferenz in Den Haag Mitglieder afrikanischer Communities zu Botschaftern gegen FGM. Die Botschafter sollen in ihren Communities Eltern über die Folgen und Risiken von weiblicher Genitalverstümmlung aufklären. Die Ministerin wies darauf hin, dass afrikanische Immigranten in Europa oft konservativer seien als die Gesellschaften, aus denen sie stammen. Aus diesem Grund arbeitet die niederländische Regierung eng mit den Herkunftsländern zusammen, eine Herangehensweise die Bussemaker als “umgekehrte Entwicklungszusammenarbeit” bezeichnete.



