Eine Gruppe von Frauen, darunter viele somalische Frauen, haben am Mittwoch in Bristol / Großbritannien gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) protestiert. Sie trugen Schilder mit der Aufschrift “Sagt nein zu FGM” und verteilten Informationsblätter.
Schätzungen zufolge sind etwa 2000 Mädchen in Bristol von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht. Laut einem Bericht der BBC berichten Hebammen aus Bristol von einer großen Anzahl von Frauen, die aufgrund von FGM Komplikationen bei der Geburt haben. Mindestens 90 Prozent der somalischen Frauen, die in Bristol ein Kind zur Welt brächten, seien von Genitalverstümmelung betroffen. Das Jugendamt untersucht derzeit etwa einen Fall von FGM pro Monat in Bristol,
FGM ist in allenm europäischen Staaten verboten und wird in England mir Gefängnisstrafen von bis zu 14 Jahren betraft. Opfer von FGM leiden an chronischen Schmerzen und gesundheitlichen Problemen. In Bristol wird seit drei Jahren ein “Awareness Training” über FGM für Angestellte aus dem Gesundheitssektor, Sozialarbeiter und Lehrer angeboten.
Quelle: BBC




