Desert Flower Foundation

Todesdrohungen nach FGM-Berichten

Liberianische Journalistin taucht aus Angst vor Übergriffen unter

 

MONROVIA -  Nach ihrem Artikel über FGM in Liberia vergangenen Donnerstag in der lokalen Tageszeitung FrontPage Africa, wird die liberianische Journalistin Mae Azango mit dem Tod bedroht. Wie Africa Review berichtet, ist die Reporterin, die vom Pulitzer Center für Krisenberichterstattung unterstützt wird, untergetaucht. „Sie haben Nachrichten hinterlassen und Leuten erzählt, dass sie mich kriegen und aufschlitzen bis ich schweige“, befürchtet Azango.

In ihrem Artikel berichtet sie über FGM in den ländlichen Gebieten Liberias und dessen verheerende und oft tödliche Folgen für betroffene Frauen und Mädchen. Demzufolge sollen in einigen Teilen des Landes zwei von drei Mädchen genital verstümmelt werden.

Das Committee to Protect Journalists (CPJ) fordert nun den Schutz der liberianischen Polizei für Azango und das Team von FrontPage Africa. „Die Autoritäten müssen eine klare Botschaft senden, dass Drohungen dieser Art Verbrechen sind“, bekräftigt Mohamed Keita, Vertreter des CPJ Afrika.

Zehn der 16 Stämme in Liberia praktizieren FGM, was beinahe 85 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Meist unter schlimmsten hygienischen Bedingungen sind Infektionen, Tetanus und HIV-Übertragungen die Folge. „Die Leute hinter diesen Drohungen scheinen sicher zu sein, dass sie ungestraft davon kommen“, sagt Keita. Wichtig sei es daher nun, das Gesetz zu hüten und Strafverfolgung zu gewährleisten.

 

Ärzte fordern Ausbildung zur Behandlung bei FGM

In einem kürzlich erschienenen Statement wird der Lehrplan für Medizinstudenten in Frage gestellt
TORONTO – Die kanadische Gesellschaft für Geburtshelfer und Gynäkologen fordert die Aufnahme von Behandlungsmethoden für FGM-Patientinnen in den Lehrplan der medizinischen Fakultät. “Wir als Ärzte sind mit diesem anatomischen Unterschied konfrontiert und müssen wissen, wie betroffene Frauen zu behandeln sind”, betont Margaret Burnett, Vorsitzende des kanadischen Komitees für soziale und sexuelle Fragen, in einem Interview vergangenen Dienstag.
Denn laut Canadian Press seien immer mehr genital verstümmelte Frauen afrikanischer Herkunft in Kanada in ärztlicher Behandlung. Eines der größten Probleme bei Entbindungen sei dabei, dass “eine natürliche Geburt nicht möglich ist, da die geschaffene Öffnung viel zu klein für ein Baby ist “, bedauert sie. Und: “Wir müssen wissen, wie wir einen Dammschnitt machen und alles wieder so herstellen, dass die Frauen eine normale Entbindung haben können.”
Die Gesellschaft formulierte erstmals 1992 ein offizielles Dokument zu FGM. Mit diesem Statement will sie nun ihr Mitglieder daran erinnern, dass Beschneidung eine Straftat in Kanada ist und dass es bereits bei einem Verdacht auf FGM Pflicht ist, die Kinderfürsorge zu alarmieren. Außerdem sollen Ärzte damit ermutigt werden, betroffene und gefährdete Familien gegen FGM stark zu machen und kulturell kompetente Unterstützung zu gewährleisten. “Ausbildung ist sehr wichtig. Wir müssen betonen, dass es keinen medizinischen Grund für Genitalverstümmelung gibt”, unterstreicht Burnett.

Internationaler Frauentag

„Helft den Frauen in Somalia!“

Heute ist Internationaler Frauentag und ich denke an meine Schwestern in Somalia, an die Mädchen, die Mütter, die Frauen, die Großmütter, die Menschen in meinem zerrütteten Land. Wie hart ist es heute eine Frau in Somalia zu sein!

98 Prozent unserer Mädchen und Frauen wurden und werden genital verstümmelt. Gewalt gegen sie ist allgegenwärtig. Laut UNHCR haben Vergewaltigungen an Frauen extrem zugenommen, insbesondere durch die Präsenz ausländischer Militärs, den somalischen Milizen, Terrorgruppen und sonstigen Irren – Anarchie pur. Vergewaltigte Frauen werden gezwungen ihre Peiniger zu heiraten und bei den Nomaden verbreitet sich sexuelle Gewalt als Mittel um den Brautpreis für das ausgesuchte Mädchen zu drücken. Frauen haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Bei der Müttersterblichkeit nimmt Somalia den traurigen zweiten Platz ein. Für Mädchen gibt es keinen Platz im katastrophal schlechten Bildungssystem. Nur sieben Prozent haben Zugang zu Schulbildung.

Ich fordere die Weltgemeinschaft auf, die Frauen Somalias, die zu den benachteiligten Menschen dieser Welt zu gehören, zu unterstützen, ihnen zu helfen. Bildung ist ein Grundrecht für alle Menschen – auch für die Frauen Somalias. Investiert in Schulen, in Berufsausbildung und, dort wo es möglich ist, in die Wirtschaft und in Arbeitsplätze! Investiert in Spitäler und ambulante Gesundheitsversorgung! Investiert nicht in Politiker und in die Politik! Denn die haben zu oft bewiesen, dass sie diese Probleme nicht lösen können.

 

Helft den Frauen in Somalia! Bitte sendet mir Eure Vorschläge, wie wir gemeinsam helfen können!

 

LOVE,

 

Waris Dirie

FGM in Afrika: Tragisches Schicksal zweier Mädchen zeigt tagtägliches Leid

Das sind die Geschichten zweier Mädchen, deren Schicksal mich zutiefst berührt. Nur wenige dieser tragischen Fälle werden aufgedeckt, die meisten davon bleiben im Verborgenen. Das Verbrechen weiblicher Genitalverstümmelung gründet in der Ignoranz der Menschen, mangelnder Bildung und dem Unwillen zu Handeln. Lasst uns das ändern!

LOVE,

Waris

 

Uganda: Mädchen stirbt nach FGM

Nur wenige Wochen vor einer Bildungsaktion über FGM der Schwester Stella Santana-Hilfsorganisation für ugandische Frauen und Mädchen, stirbt die 13-jährige Jessica Okurut nach weiblicher Genitalverstümmelung.

Schwester Stella Santana gründete 2004 die gemeinnützige Organisation “Shifting Ideas through Education for African Women” (SITEAW) mit der Absicht, FGM zu bekämpfen. Mit einer Gruppe von 20 Mädchen sammelte sie Ideen dafür, dabei sollen sie gesagt haben:”Die einzige Möglichkeit uns zu helfen, besteht darin, uns auszubilden”, erzählt Stella Santana.

SITEAW unterstützt bereits gefährdete Mädchen in ihrer Schulausbildung. “Mit nur $ 37, 50 im Monat können wir Unglaubliches bewirken”, betont Schwester Stella Santana. Jedesmal, wenn sie sich entmutigt fühle, denke sie an Jessica Okurut, erklärt Stella.

Nach dem Tod von Jessica gibt Stella zu:”Ich kenne Jessica durch einen Hilferuf, den sie an unseren Direktor in Uganda adressiert hat. Wir hatten nicht die Mittel ihr zu helfen, wir haben versagt. Aber diese Tragödie droht so vielen Mädchen, und es kann jederzeit passieren. Deshalb ist es umso wichtiger, jetzt zu handeln, um den Willen derer, die dem Messer noch nicht ausgeliefert wurden.”

 

Mädchen aus Nigeria nach Flucht vor FGM vermisst

Nach dem Tod ihrer Schwester Joy an den Folgen von FGM im Jänner, flieht die 17-jährige Patricia Youmgbo von ihrem Zuhause, wie die nigerianische Nachrichtenagentur (NAN) berichtet. Die beiden Mädchen aus Lagos verbrachten Weihnachten bei ihrer Großmutter in Amassoma, vor ihrer Rückkehr nach Lagos befahl diese jedoch die Beschneidung von Joy und Patricia.

Nachdem die jüngere Schwester Joy grausam genital verstümmelt wurde, setzten starke Blutungen ein, die allem Anschein nach zu ihrem Tod führten. Es wird außerdem berichtet, dass sie nach ihrer Beschneidung tagelang an schweren Schmerzen litt. Dem Obduktionsbericht zufolge starb die 15-Jährige durch Verbluten.

Berichten zufolge soll Patricia aus der Angst geflohen sein, diesem Schicksal ebenfalls zum Opfer zu fallen.

Gemeldet wurde der Vorfall vom Onkel der beiden Schwestern, der nun die Nigerianer und insbesondere das Volk der Ijaw dazu aufruft, diese “widerliche” Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung zu beenden.

ANKÜNDIGUNG

ANKÜNDIGUNG

ORF-Premiere: Am kommenden Dienstag, 6.3., um 22.30 Uhr zeigt ORF 2 erstmals den Spielfilm “Wüstenblume” von Sherry Hormann. Das mitreißende Drama nach dem autobiografischen Weltbestseller von Waris Dirie wurde 2009 von Oscar-Gewinner Peter Herrmann produziert.

Als die somalische Nomadentochter Dirie in einem Londoner Fastfood-Restaurant von Starfotograf Terry Donaldson entdeckt wird, ahnt noch niemand von ihrem grausamen Schicksal. Als sie wenige Jahre später jedoch zu einem der gefragtesten Topmodel wird, erzählt sie in einem Interview, dass sie Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung wurde. Was noch keiner zu diesem Zeitpunkt ahnte: Ihr weiteres Leben sollte sich ausschließlich dem Kampf gegen dieses brutale Verbrechen widmen…

 

Eine FGM-Patientin pro Tag in Londons Krankenhäusern

Kürzlich veröffentlichte Zahlen zeigen das traurige Ausmaß von weiblicher Genitalverstümmelung in Großbritannien

LONDON – Mehr als 2100 Frauen und Mädchen haben sich in den letzten sechs Jahren in Londons Krankenhäusern wegen FGM behandeln lassen. Das Ausmaß dieses Leidens in Großbritannien wird somit erstmals deutlich, bedeutet es nämlich beinahe eine Patientin am Tag. Über 700 davon mussten sogar stationär behandelt werden oder eine Operation über sich ergehen lassen. Diese Zahlen hat der London Evening Standard kürzlich auf seiner Internetseite veröffentlicht.

“FGM ist eine spezielle Herausforderung für London, wo mehr Mädchen in Gefahr sind als irgendwo anders. Nur weil wir die kulturelle Vielfalt in dieser Stadt feiern, heißt es nicht, dass wir vor schwierigen Problemen zugunsten des interkulturellen Verständnisses zurückschrecken dürfen”, warnt die britische Abgeordnete Jane Ellison in diesem Zusammenhang.

Den veröffentlichten Zahlen zufolge erreichten die Behandlungen 2010 ihren Höhepunkt: 442 Frauen ließen sich demnach helfen. Das waren 30 Prozent mehr als noch im Jahr 2007. Kit Melthouse, stellvertretender Bürgermeister von London, erklärt indes, dass bereits ein Bericht in Auftrag gegeben worden sei, um die grausame Praxis der Genitalverstümmelung endlich in Angriff zu nehmen.
Experten warnen davor, dass die tatsächliche Zahl der Opfer weitaus höher liegen könnte, da sich viele Frauen in Privatkliniken behandeln lassen oder still vor sich hin leiden. Etwa 66 000 Frauen und Mädchen sind in England und Wales von FGM betroffen.

Intimpiercings als weibliche Genitalverstümmelung?

In Deutschland und Irland wird über eine strengere Gesetzeslage zum Schutz von Frauen debattiert.

BERLIN/DUBLIN – Am vergangenen Donnerstag wurde im Bundestag erstmals über einen Gesetzesentwurf der deutschen Fraktion Bündnis 90/Die Grünen debattiert, wonach Genitalverstümmelung als schwere Körperverletzung in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden soll. Wie die Bundeszentrale für politische Bildung auf ihrer Internetseite berichtet, würde die Höchststrafe demnach 15 Jahre betragen, wenn die Tat wissentlich herbeigeführt würde. Redner aller Fraktionen sprachen sich für den bestmöglichen Schutz von Mädchen und Frauen in Deutschland vor ungewollter Bescheidung aus.

“Weder Religion, noch Kultur schreiben Geschlechtsverstümmelung vor”, begründet Monika Lazar der Fraktion den Gesetzesentwurf. Laut Schätzungen der Frauenrechtsorganisation “Terre des Femmes” seien allein in Deutschland etwa 18 000 von Genitalverstümmelung betroffen, 5000 weitere Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund seien gefährdet.

Unterdessen wird in Irland über einen Änderungsvorschlag im Gesetzesentwurf zu weiblicher Genitalverstümmelung debattiert. Der Irish Times zufolge würde dieser Zusatz zu einer Kriminalisierung von kosmetischer Chirurgie im Genitalbereich sowie Intimpiercings führen. “Die Absicht des Gesetzesentwurfs ist es nicht, gewisse Formen genitaler Piercings und kosmetischer Chirurgie zu kriminalisieren”, erklärt der irische Gesundheitsminister James Reilly. Würde dieser Zusatz in das Gesetz aufgenommen, könnten Intimpiercings und plastische Chirurgie als Genitalverstümmelung gelten.

Reilly reagiert damit auf die Kritik von Caoimhghín Ó Caoláin, Abgeordneter der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin, der eine Streichung der Erlaubnis genannter Eingriffe bei Frauen über 18 Jahren verlangte.
Ciara Conway von der irischen Labour-Partei bemerkt jedoch treffend: “Gesetze allein, befürchte ich, werden Genitalverstümmelung nicht komplett ausrotten.”Der Gesetzesentwurf durchläuft gerade ein Begutachtungsverfahren im Parlament.

Journalistin enthüllt Ausmaße von FGM in Pakistan

Entgegen bisherigen Annahmen ist weibliche Genitalverstümmelung kein Randproblem

KARACHI – “Wahrscheinlich ist es das am besten gehütete Geheimnis des Landes”, schreibt die pakistanische Journalistin Farahnaz Zahidi Moazzam in ihrem Blog auf der Internetseite chaaidaani.wordpress.com vergangene Woche. Sie spricht dabei über weibliche Genitalverstümmelung. Ein Problem, das man bislang nicht in diesem Ausmaß in Pakistan vermutet hat. Wie Moazzam nach langer Recherche herausfand, wird weibliche Genitalverstümmelung in dem mehrheitlich muslimischen Land vor allem in der religiösen Gruppe der Bohras, mit etwa 100 000 Mitgliedern, sowie in weiteren isolierten Gemeinschaften Pakistans praktiziert. “Ich wollte nicht glauben, dass so etwas in meinem Land passiert”, gesteht Moazzam weiters.

Problematisch sei vor allem, dass die Familien, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird, über dieses Verbrechen schweigen. Und: Sie fühlen sich dazu aufgrund ihres Glaubens verpflichtet. Dennoch, nicht nur in Pakistan stimmen die muslimischen Gelehrten darüber überein, dass Genitalverstümmelung kein verpflichtender Ritus gemäß des Islam ist. “Es gehört zu den Bräuchen, die in der arabischen Kultur bereits vor dem Aufkommen des Islam praktiziert wurden. Im Islam wird Genitalverstümmelung weder angeraten noch empfohlen”, bestätigt auch Mufti Muhammas Afzal Asari.

Mit einem größeren Bewusstsein über diese Problematik in Pakistan will Farahnaz Zahidi Moazzam den Weg für Entscheidungen ebnen. “Es ist Zeit, dieses Thema unter dem Teppich hervorzukehren.”

 

FGM UK: Kein Training für Hebammen

Nach erschreckenden Ergebnissen bei einer Umfrage in Großbritannien werden Forderungen nach einer Ausbildung für Hebammen laut

LONDON – Laut einer aktuellen Umfrage ist das Bewusstsein über Genitalverstümmelung bei Hebammen in Großbritannien erschütternd niedrig. Wie die Nachrichtenagentur Press Association auf nursingtimes.net berichtet, habe ein Drittel der Hebammen demnach mit genital verstümmelten Frauen zu tun, doch nur ein Bruchteil davon sei dafür geschult. “Es besorgt mich zutiefst, dass so viele Hebammen in Großbritannien mit Genitalverstümmelung konfrontiert sind. Das Ausmaß in diesem Land ist besorgniserregend“, stellt Cathy Warwick, Direktorin des Royal College of Midwives, bestürzt fest.
Denn 66 000 Mädchen und Frauen sind in Großbritannien von Genitalverstümmelung betroffen. Und: Vielfach werden diese Fälle nicht detailliert festgehalten. Es sei dringend, erklärt Warwick weiter, sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Sind es doch circa 24 000 Mädchen, die landesweit gefährdet sind.”Es darf keine Toleranz bei weiblicher Genitalverstümmelung geben und wir müssen tun, was wir können, um dieses Verbrechen weltweit zu stoppen.”

Waris Dirie in Luxemburg

Waris Dirie in Luxemburg

Waris Dirie reiste auf Einladung der Stiftung Follereau am Internationalen Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung nach Luxemburg und absolvierte ein großes Programm.

Zuerst traf Waris Dirie gemeinsam mit Joanna Jasik, der Vizepräsidentin der Desert Flower Foundation die Ministerin für Entwicklungshilfe Marie Josée Jacobs die bereits Projekte gegen FGM in Afrika unterstützt und Jean Hilger, Präsident der Stiftung Follereau, die Projekte für leprakranke Menschen in Afrika und Projekte gegen FGM unterstützt.

Francoise Meisch (Generalsekretärin der Stiftung Follereau, Minister Marie Josée Jacobs, Waris Dirie und Präsident Jean Hilger)

Nach diesem Arbeitstreffen war Waris Dirie Gast beim Bürgermeister von Luxemburg Xavier Bettel und diskutierte mit ihm und der Präsidentin für Gleichstellung Colette Mart ihre Mission und trug sich in das goldene Buch der Stadt ein.

Waris Dirie trägt sich in das goldene Buch der Stadt Luxemburg ein. Im Bild Bürgermeister Xavier Bettel

Danach fuhr Waris zu Luxemburgs größtem Kino Utopolis wo mehr als 1,250 Schülerinnen und Studentinnen warteten. Gemeinsam sah man den Film „Wüstenblume“, danach folgte eine sehr bewegende Diskussion mit Waris.